Die bevorstehende Sanie-
rungsmaßnahme "Karl-Marx-Straße" wird bereits in der Vorbereitung begleitet von einem ungewöhnlichen Projekt:
Um die Partizipation junger Menschen - unter Beachtung der ethnischen Diversität - an den Sanierungsplanungen von vornherein zu gewähr-
leisten, fanden Workshops mit Schülern dreier Neu-
köllner Schulen statt, die am Anfangs- und Endpunkt der Karl-Marx-Straße angesiedelt sind: die Albert-Schweitzer-, die Albrecht-Dürer- und die St. Marien-Oberschule.
Diese Schulen haben an sechs Workshops - in diesem Jahr finanziert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung - teilgenommen. Animiert und angeleitet wurden sie jeweils durch Stadtplaner und Künstler in engster Zusammenarbeit mit Lehrern dieser Schulen aus dem Bereich Geografie und/oder Kunst.
Am 24. November um 15 Uhr stellen die Schüler im Neuköllner Rat-
haus Ergebnisse - Fotos, Befragungen, einen Film - aus den Workshops vor und berichten von ihren Entdeckungen auf der Karl-Marx Straße. Selbstverständlich achten sie darauf, ob ihre sehr intensive und sehr ungewöhnliche Arbeit ernst genommen wird - oder ob das Verspre-
chen von Partizipation nur auf dem Papier steht.
Es ist ein Experiment für alle Beteiligten, für die Schulen, für die Stadtplanung, für die Künstler. Der Bezirksstadtrat für Bauwesen wird die Präsentation eröffnen.
Es ist vorgesehen, diese Workshops begleitend zu den Sanierungsmaß-
nahmen weiterzuführen. Deshalb ist nach dieser Vorphase eine kriti-
sche Auswertung von Seiten der Schulen, der Stadtplanung wie der Kultur sinnvoll.
Rathaus Neukölln (BVV-Saal)
Karl-Marx-Straße 83, Berlin-Neukölln





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Wie interkulturelle Kommunikation gelingen kann, damit beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am 20. November von 19 bis 21 Uhr im Interkulturellen Zentrum Gene-



